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Touren

Bahntage 2019

Maximilian und Gerd zu Gast der Essener Radsportgemeinschaft 1900 e. V. um über die altehrwürdigen Dielen einer der letzten deutschen Holzbahnen zu #ballern.

In meinem Umfeld mehrten sich die begeisterten Berichte von ersten Versuchen auf der Radrennbahn. Dazu stand seit dem Winter die Einladung, mich doch einmal selber darauf zu versuchen. Irgendwie klang es ja verlockend etwas ganz Neues mit dem Rad zu probieren. Sonntag war’s dann endlich soweit, Maximilian musste ich nicht zweimal fragen, er war sofort begeistert und wollte unbedingt dabei sein.

Vor Ort mussten wir durch einen schmalen Gang, um ins Innere der Bahn zu gelangen. Meine bisherigen Kenntnisse beschränkten sich auf Tagesschauberichte der Sechstagerennen sowie das ein oder andere Youtube-Video. Unter dem imposanten Dach wirkte die Bahn noch steiler als geahnt. Die Kurven ragten wie eine Wand vor uns auf, 48 grad sollen sie haben. Der Gedanke ….., „und da fällt man nicht runter??“ stand im Raum.

Die Bahnräder, die wir uns leihen durften, erschienen alt und fertig aber schnell stellte sich raus wie uninteressant das am Anfang ist, jeglicher Firlefanz ist abgeschraubt: Es gibt keinerlei Bremse, keine Gänge und die Pedale drehen sich weiter, solange das Rad in Bewegung ist. Einen Freilauf gibt es nicht. Für uns auch neu. Maximilian ohnehin erste mal mit Klicks unterwegs machte uns Tage voraus große Sorgen. Ob das gut geht ??

Nach der Einweisung hieß es ab auf den Sattel. Ich wollte Maximilian noch mal erklären worauf er achten soll aber da war er schon auf dem Rad und nicht mehr zu halten. Der Gedanke wie er wohl zum Stehen kommt fuhr mir sofort in den Sinn. Schnell beantwortet: Er hat es einfach gemacht. Sorge umsonst! Mich nicht davon irritieren zu lassen, dass die Pedale einfach weiterdrehen, war eine kurze Herausforderung. Dann ging’s auch für mich in die ersten Runden im Innenring, d. h. neben der Bahn entlang, um ein Gefühl fürs Rad zu bekommen. Letzteres ging direkt mit der nächsten Herausforderung einher: Wie komme ich elegant aus den Klickis, ohne vom Rad zu kippen? Maximilian hat es bestens vorgemacht.

Einfach machen !

Nun wollten wir aber auch auf die Bahn.

Die ersten Runden fuhr ich mittig zwischen der weißen Linie (ca. 20 cm vom Innenrand) und der Roten, der sogenannten Sprinterlinie, etwa einen Meter höher. Maximilian und ich blieben zuerst schön zusammen.

„Mann sind die Jungs schnell unterwegs“ dachte ich mir und konnte mich nicht mehr bremsen. Ab und hinterher auf Geschwindigkeit mit Kurve 1 im Blick. „Huch ist das hoch“, aber bei der Geschwindigkeit keine Zeit weiter darüber nachzudenken. Schnell lernt man mit der Bahn umzugehen. Erfahrene Sportler der Essener Radsportgemeinschaft 1900 e. V. geben tolle Tipps so dass man richtig schnell und sicher unterwegs ist. Maximilian hat sich noch nicht nach ganz oben gewagt aber ist auf dem besten weg. In zwei Wochen starten wir auf jeden Fall zum Zweiten Training.

Herrlich!

Ich hätte nicht vermutet, dass es so einen Spaß macht, wir hatten noch abends ein versonnenes Lächeln auf dem Gesicht.

Vielen Dank an Guido und dem gesamten Team der ERG1900 e.v. für die Möglichkeit, einmal auf der Radrennbahn zu fahren!

Mit Sportlichen Grüßen

Maximilian und Gerd

 

 

Hier findet Ihr weitere Tourvorschläge und Berichte:

https://www.komoot.de/user/101176354230/tours?sport=racebike&type=record...

Diese Touren hat Achim eingereicht:

http://www.gpsies.com/mapUser.do?username=Benzenberg&referrer=trackList